Seiten

Montag, 20. April 2020

Lindenblütentee und Madeleines

„Viele Jahre lang hatte ich von Combray außer dem, was der
Schauplatz und das Drama meines Zubettgehens war, nichts
für mich existiert, als meine Mutter an einem Wintertage, an
dem ich durchgefroren nach Hause kam, mir vorschlug, ich solle 
eingeben meiner Gewohnheit eine Tasse Tee zu mir nehmen.
Ich lehnte erst ab, besann mich dann aber, ich weiß nicht
warum, eines anderen. Sie ließ darauf eines jener dicken 
ovalen Sandtörtchen holen, die man >Madeleine< nennt und 
die aussehen, als habe man als Form dafür die gefächerte 
Schale einer St.- Jakobs-Muschel benutzt. Gleich darauf führte
ich, bedrückt durch den trüben Tag und die Aussicht auf den
traurigen folgenden, einen Löffel Tee mit dem aufgeweichten
kleinen Stück Madeleine darin an die Lippen. In der Sekunde
nun, als dieser mit dem Kuchengeschmack gemischte Schluck 
Tee meinen Gaumen berührte, zuckte ich zusammen und war
wie gebannt durch etwas Ungewöhnliches, das sich in mir 
vollzog. Ein unerhörtes Glücksgefühl, das ganz für sich allein
bestand und dessen Grund mir unbekannt blieb, hatte mich 
durchströmt. Mit einem Schlag waren mir die Wechselfälle 
des Lebens gleichgültig, seine Katastrophen zu harmlosen 
Missgeschicken, seine Kürze zu einem bloßen Trug unserer
Sinne geworden; es vollzog sich damit in mir, was sonst die 
Liebe vermag. gleichzeitig aber fühlte ich mich von einer
köstlichen Substanz erfüllt: oder diese Substanz war vielmehr
nicht in mir, sondern ich war sie selbst. Ich hatte aufgehört, 
mich mittelmäßig, zufallsbedingt, sterblich zu fühlen. Woher
strömte diese mächtige Freude mir zu? Ich fühlte, daß sie mir 
dem Geschmack des Tees und des Kuchens in Verbindung 
stand, aber darüber hinausging und von ganz anderer We-
sensart war. Woher kam sie mir? Was bedeutete sie? Wo
konnte ich sie fassen? Ich trinke einen zweiten Schluck und 
finde nichts anderes darin als im ersten, dann einen dritten,
der mir sogar etwas weniger davon schenkt als der vorige.
Ich muß aufhören, denn die geheime Kraft des Trankes scheint
nachzulassen. Es ist ganz offenbar, daß die Wahrheit, die ich 
suche, nicht in ihm ist, sondern in mir. Er hat sie dort geweckt,
aber er kennt sie nicht und kann nur auf unbestimmte Zeit 
und mit schon schwindender Stärke seine Aussage wieder-
holen, die ich gleichwohl nicht zu deuten weiß und die ich
wenigstens wieder von neuem aus ihm herausragen und un-
verfälscht zu meiner Verfügung haben möchte, um entscheiden-
dende Erleuchtung daraus zu schöpfen. Ich setze die Tasse
nieder und wende mich meinem Geiste zu. Er muß die Wahr-
seit finden. Doch wie? Eine schwere Ungewißheit tritt ein, so 
oft der Geist sich überfordert fühlt, wenn er, der Forscher,
zugleich die dunkle Landschaft ist, in der er sehen soll und
wo das ganze Gepäck, dass er mitschleppt, keinen Wert für
ihn hat. Suchen? Nicht nur das: Schaffen. Er steht vor einem
Etwas, das noch nicht ist, und das doch nur er in einer 
Wirklichkeit erfassen und dann in sein eigenes Licht rücken 
kann." - Marcel Proust- 

Sonntag, 22. März 2020

Stay at home



Nach einer Woche Ausgangsbeschränkung bin ich dem Budenkoller schon ganz nah. Da mittlerweile alle Restaurants und Cafés geschlossen haben muss ich auch auf den einen oder anderen kulinarischen Genuss verzichten. Da wir uns aber alle natürlich an die Beschränkungen halten müssen, um die Infektionskurve abzuflachen und man versucht gerade nicht durchzudrehen, muss man sich ja irgendwie ablenken. Der wöchentliche Einkauf im Supermarkt ist schon das Highlight der Woche. Und man freut sich jeden Tag drauf, dass man überhaupt zur Arbeit fahren kann! So kann man wenigstens mal die Wohnung verlassen. Aber bereits nach der ersten Woche merke ich, dass sich meine Gedanken nur um Essen drehen und daher kam mir heute die Idee meinen alten Foodblog zu reaktivieren. Mal gucken, was ich hier so alles schreibe. Und meine Küche ist einem absolut desolaten Zustand. Es hat leider etwas gedauert, bis ich überhaupt die Zutaten für die Quiche hatte. Da Eier und Mehl ständig vergriffen sind... Ehrlich, Leute was macht ihr damit! Ich habe den fertigen Quiche Teig aus dem Aldi ausprobiert. Davon kann ich aber nur abraten. Es ist ok, aber nicht besonders toll. Das nächste Mal mache ich den Teig lieber selber.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Heinemann Erdbeertorte


Heute gab es die erste Erdbeertorte des Jahres! Ich dachte eigentlich es würde noch eine Weile dauern, bis Erdbeerzeit ist. Aber die Torte hat mich so angelacht, da musste ich ein Stück versuchen. Nach dem ich in Paris so unglaublich tolle Patisserie gegessen habe, habe ich mit den deutschen Kuchen noch mehr Probleme als zuvor. Ich war ja noch nie der große Fan der Schwarzwälder Kirschtorte, aber so ein selbstgebackener Apfelkuchen schmeckt immer! Eigentlich mag ich Erdbeerkuchen. Da kann man nicht viel verkehrt machen. Zumindest, wenn er nicht zur Hälfte aus Tortenguss besteht. Die Erdbeeren waren auch wirklich gut und haben nach reifen Erdbeeren geschmeckt, aber der Boden.... Der war so hart, ich konnte ihn schwer mit der Gabel zerteilen oder sollte ich sagen zertrümmern? Ich hasse diese komischen steinharten Keksböden. Am Rand gab es noch ein paar Haselnusskrümel, wahrscheinlich zur Deko. Ich muss sagen, ich bin für 4,10€ pro Stück etwas enttäuscht. Ich hätte wohl doch die Schokotorte probieren sollen.....

Montag, 17. März 2014

Jamies Olivers neues Kochbuch



Auf Youtube habe ich den Food-Channel von Jamie Oliver entdeckt. Eigentlich habe ich mir seine Sendung immer gerne angeschaut. Man sieht im richtig an, wie sehr er Lebensmittel mag. Das gefällt mir. Er fasst sie an, er riecht dran und er probiert es. Kein "Oh, meine Assistentin hat da was vorbereitet!" Getue! Ich war ja richtig begeistert von seinen Rezepten und war schnell entschlossen mir das Buch zu kaufen. Sonntag sah ich also die super leckeren Rezepte und Montag stand ich auch schon im Buchladen meines Vertrauens und suchte das Buch. Ich hätte es ja fast nicht gefunden. In englisch heißt es ja "Saving with Jamie". Nun gab es für den deutschen Namen eine etwas andere Version: "Cook clever mit Jamie"! Mal ehrlich, wer denkt sich so eine Titel aus. Alleine aus Trotz hätte ich mir schon fast die englische Ausgabe gekauft. Der Titel ist einfach zu bekloppt!

Ansonsten ist das Buch spitze! Die Gestaltung und das Layout sind wirklich, wirklich gut! Er gibt einfach sehr gute Tipps!
Im ersten Teil geht es um günstiges Einkaufen, da bin ich ja momentan schon Profi drin. Aber natürlich lerne ich ja nie aus! Er erklärte was man gut im Tiefkühler lagern kann, wo was im Kühlschrank hingehört und wie man den Vorratsschrank aufstockt! Er gibt eine Einführung in die Grundausstattung, die in jede Küche gehört und dann kommt auch schon der Rezeptteil.
Es gibt Gemüse, Huhn, Rind, Schwein, Lamm und Fisch.
Ein paar Gemüserezepte habe ich schon ausprobiert. Das Veggie-Korma war unglaublich lecker! Also sind auch jede Menge Rezepte für Vegetarier dabei! Und man wird sogar satt! Das war meine größte Sorge. So fand ich die Personenangaben erst ziemlich unrealistisch. Aber ich muss sagen sie stimmen bisher. Ein weiterer Pluspunkt für das Buch!
Das Konzept für die Fleischgereichte ist etwas anders. Man hat vorzugsweise Sonntag den Sonntagsbraten mit einem guten aber günstigem Fleischstück. Das wollte ich immer schon mal wissen und es war auch mein Hauptgrund dieses Buch zu kaufen. Wer weiß heute schon noch was günstige Stücke eines Schweins sind? Heute kauft man im Supermarkt was da ist. Ich wäre vorher nicht darauf gekommen eine Schweineschulter zu kaufen! Mit dem Rest des Sonntagsessens werden dann verschiedene andere Gerichte in der Woche gekocht. Einfach und genial!
Mein Problem ist nur, wie bekomme ich eine Schweineschulter in meinen Minibackofen???? Bisher habe ich für dieses Problem noch keine Lösung gefunden. Auch brauchen meine Backofengerichte wesentlich länger als angegeben. Ach ja, der kleine Ofen in der kleinen Küche. Vielleicht kann man ja auch mal was im Topf schmoren. Mal gucken! Hat jemand schon Erfahrungen gesammelt?

Mittwoch, 5. März 2014

Post aus Japan


Gestern kam ein Päckchen aus Japan zu  mir :) Es ist voller leckerer Sachen: Miso, Shojo, Sake, traditionelle japanische Bonbons und Washi-Tape! Dear Yuko, thank you so much! I´am so happy :)

Sonntag, 16. Februar 2014

Valentinstag


Ich habe zum Valentinstag einen fabelhaften Schokoladen- Oragengekuchen bekommen! Mein Freund kann einfach den besten und saftigsten Kuchen überhaupt backen :)

Donnerstag, 13. Februar 2014

Kann man das Essen?

Pizzaburger
Facebook hat mir gerade eine wunderbare Werbung gezeigt: Pizzaburger! Ich dachte ja bis vor kurzem, dass Chips mit Pommes oder Currywurst das Schimmste im Supermarkt sind… Leider denken sich die Firmen immer beklopptere Sachen aus. Brauch man das? 

Mittwoch, 12. Februar 2014

Seltsame Gemüsesuppe

meine Gemüsesuppe


Gestern Abend habe ich eine Gemüsesuppe gekocht. Eigentlich mag ich Suppen ja sehr gerne, besonders in der kalten Jahreszeit. Ich habe ein neues  Rezept ausprobiert und habe eine Menge frisches Gemüse eingekauft. Schon als ich das kleingeschnittene Gemüse gekocht habe, fragte ich mich schon, wie das später so grün wird! Aber ich habe mich weiter an das Rezept gehalten und nach und nach alle Schritte befolgt und alle Zutaten verwende!. Am Ende hatte ich einen großen Topf voller brauner, nicht wie deutlich auf dem Foto sichtbar grün, Suppe. Entweder der Foodstylist hat unglaublich geschummelt oder das Rezept ist falsch… Der Geschmack war scheußlich und somit war die ganze Kocherei umsonst. Ungenießbar. Schade um das Gemüse...
Originalbild im Buch


Sonntag, 26. Januar 2014

Marinierter, würziger Tofu

marinierter, würziger Tofu

Auf dem Bento Lunch Blog habe ich dieses wunderbare Rezept für marinierten Tofu gefunden. Es hat alles ganz wunderbar geklappt und zum ersten mal hatte ich richtig würzigen und knusprigen Tofu. 

Zutaten: 

Tofu
4cm Ingwer
3 Knoblauchzehen
1TL Zucker
4 EL Sojasoße + noch mehr zum Einlegen
Öl zum Braten

Rezept



Zuerst den Tofu in Scheiben schneiden.


Die Scheiben sollten nicht zu dünn sein.


Dann die Tofuscheiben mit einem Brett beschweren, damit die Flüssigkeit rauskommt.


Tofu mit Küchenpapier trockentupfen.


Knoblauch und Ingwer schälen.


Ingwer reiben.


Knoblauch fein würfeln oder durch eine Knoblauchpresse drücken.


Knoblauch, Ingwer, Zucker und Sojasoße mischen.


Fertig ist die Marinade.


Eine Schüssel mit der Hälfte der Marinade bestreichen.


Tofuscheiben reinlegen und die restliche Marinade darauf verteilen.



Sojasoße hinzugießen, bis die Tofuscheiben bis zur Hälfte in der Soße schwimmen. Dann 15-30min ziehen lassen.


Jetzt die Tofuscheiben wenden und noch mal 15min ziehen lassen.


Tofuscheiben in heißem Öl in der Pfanne kurz goldbraun anbraten.


In der Pfanne wenden.


Fertig!



Freitag, 24. Januar 2014

Tofu


Ich habe diesen wunderbaren Tofu geschenkt bekommen. Und jetzt frage ich mich, was ich damit machen soll…. Meine letzten Versuche mit Tofu sind kläglich gescheitert. Einmal habe ich es in ein Wokgericht angebraten und es hat nach nichts geschmeckt. Dann habe ich es versucht zu frittieren und es ist einfach nur eine labberige Masse geworden. Scheinbar gibt es hier auch viele verschiedene Sorten von Tofu, die sich nicht für jede Zubereitungsart eignen. Falls jemand Tipps hat, immer her damit! 

Sonntag, 19. Januar 2014

Türkisches Sonntagsfrühstück mit Shakshuka


Diesen Sonntag gibt es ein herzhaftes Frühstück für 2 mit Shakshuka ( Tomatensoße mit Chilli und Paprika) und pochiertem Ei. Dies ist ein traditionelles Frühstück in Israel und eine schöne Abwechslung am Wochenende.




Zutaten: 

2 kleine Zwiebeln
1 TL Kumin
1-2 EL Olivenöl
3 Paprikaschoten
1 bis 2 TL Zucker
2 Lorbeerblätter
1 TL Oregano
1 Dose geschälte Tomaten
½ kleine Chilischote (in Ringe geschnitten, ohne Kerne)
Pfeffer
Salz
4 Eier
etwas Petersilie (gehackt)



Rezept:

Zuerst die Zwiebeln schälen (1) und in Streifen schneiden (2). Dann Olivenöl in einer Pfanne erhitzen (3) und die Zwiebel zusammen mit Kumin anbraten (4). Die Paprika in dünne Streifen schneiden (5)  und zu den Zwiebeln geben (6). Zusammen das Gemüse ca. 10min bei geringer Hitze braten (7) und dabei ständig rühren. Nun kommen der Zucker, Chili, Lorbeerblätter, Pfeffer, Salz, Oregano und Tomaten dazu (8). Das ganze bei mittlerer Hitze 15 Minuten einköcheln lassen bis die Soße eindickt (9). Dann werden die rohen Eier vorsichtig auf dem Gemüse verteilt (10). Ca. noch 10 Minuten bei geringer Hitze die Eier durchgaren lassen. Dann die Petersilie hacken (11), über das Essen streuen (12) und fertig!

Quelle: Elisabeth Raether Die Zeit vom 3.06.2013

1

2

3

4

5

6/7

Gewürze zerkleinern

8

9

9

10

10

12

13


Donnerstag, 9. Januar 2014

Der 2 Wocheneinkauf



Ich mache ein Experiment. Es gibt nur noch alle 2 Wochen einen Einkauf. Da mir letzter Zeit aufgefallen ist, dass ich sehr unregelmäßig einkaufe und koche. Nun habe ich gelesen, je weniger man einkauft, je mehr Geld und Zeit spart man. Und ich kann mir wirklich besseres vorstellen, als jeden Samstag in den Supermarkt zu rennen. Natürlich muss ich mal das eine oder andere frische Gemüse oder Brot einkaufen. Die Testphase läuft!

Freitag, 3. Januar 2014

Lecker Silvester Dim Sum




Das alte Jahr ging nun zu Ende. Es gab viele schöne, aber auch unangenehme Momente. Vor allem gesundheitlich war dieses Jahr für mich, aber auch für viele liebe Menschen in meinem Umfeld sehr belastend. Daher wünsche ich allen Lesern meines Blogs ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2014. Und vielen Dank für eure Unterstützung! Freuen wir uns auf neue Möglichkeiten und Abendteuer. Auf viele liebe Menschen, die sich in unserem Leben befinden oder die wir erst noch kennenlernen. Und natürlich auf eine Menge richtig gutes Essen!Und damit ging es direkt an Silvester los. Bei mir um die Ecke gibt es das kleine Restaurant Tao. Es ist ein winziges chinesisches Restaurant mit traditioneller Küche aus Hong Kong. Sie sind bekannt für ihre Dim Sums und genau deshalb wollten wir dahin. Da die Entscheidung zum Essengehen doch relativ spontan viel, war ich überglücklich überhaupt noch einen Tisch zu bekommen. Wie gesagt, es ist sehr klein. Da ich bisher im Restaurant fast nur chinesische Gäste entdecken konnte, war das für mich ein gutes Zeichen, hier wirklich authentische chinesische Küche zu bekommen. 

Tao Düsseldorf


Als erstes gab es erst einmal eine Runde Dim Sum. Das war schon unglaublich, was einem da für den Gaumen geboten wird.


Weiter ging es dann mit hausgemachten Grillfleisch. Ich muss sagen, dass hat mich total umgehauen. Das Fleisch war so was von zart! Unglaublich, so etwas Gutes habe ich noch nie gegessen. 



Dann wurden wir mutiger und bestellten scharfe Froschschenkel. Ja, ich wusste auch nicht, dass man die außerhalb Frankreichs überhaupt isst. Aber sie waren echt super zart und sehr gut gewürzt. Für mich sogar einen Tick zu scharf. Aber jeder ist da ja anders. Also das Silvesteressen war schon mal sehr aufregend und hat sich wirklich gelohnt. Wer gerne asiatisch isst, der muss unbedingt mal ins Tao gehen. Das Restaurant ist in Derendorf in der Collenbachstraße und echt empfehlenswert.

Dienstag, 17. Dezember 2013

Mittagspause

Was macht eine Foodbloggerin in der Mittagspause? Richtig, sie schaut sich Kochbücher an ;-)

Freitag, 29. November 2013

Weihnachtsstimmung

Heute habe heute endlich den Lind Advendskalender gekauft. Auf den schiele ich ja schon länger ;-) Und dazu gab es die mega geniale chrismas jazz cd von zara home. Jetzt fehlen nur noch die Plätzchen und der Weihnachtsbaum!